Desinformation: Manipulation der Massen (2) - Dirk Pohlmann | ExoMagazin

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Der investigative TV-Journalist Dirk Pohlmann über Geheimdiensttaktiken zur Manipulation der Massen. Nicht nur die Staatssicherheit der ehemaligen DDR wendete Methoden zur Manipulation der Massen an. Die sogenannten "PsyOps" zählen bis heute zum Kerngeschäft von Geheimdiensten, wenn es darum geht, gesellschaftliche Unterstützung oder Ablehnung von politischen Zielen zu schaffen. So wurden während des Kalten Kriegs beispielsweise U-Boot-Zwischenfälle in schwedischen Gewässern inszeniert, um den Konflikt mit der Sowjetunion am Köcheln zu halten. Auch vor Mord an Regierungschefs schrecken Geheimdienste nicht zurück. Infiltration und Manipulation von Bürgerbewegungen Das Ziel der sogenannten "Zersetzung" definiert ein Handbuch der Geheimdienstes der ehemaligen DDR, Stasi, als "Zersplitterung, Lähmung, Desorganisierung und Isolierung feindlich-negativer Kräfte, um dadurch feindlich-negative Handlungen einschließlich deren Auswirkungen vorbeugend zu verhindern, wesentlich einzuschränken oder gänzlich zu unterbinden bzw. eine differenzierte politisch-ideologische Rückgewinnung zu ermöglichen". Durch Top-Secret-Informationen, die der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden an die Öffentlichkeit brachte, sind derlei Taktiken inzwischen auch für die heutige Zeit dokumentiert. So wird in streng geheimen Materialien des britischen Geheimdienstes GCHQ erklärt, mit welchen Methoden man eine Person im Internet gezielt diskreditiert. Auch für die Infiltration und Spaltung...

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